Julius Evola

DAS ZEITALTER DES SOLDATISCHEN ETHOS

Einer der bedeutsamsten Gegensätze, die bereits im Weltkrieg 1914 bis 1918 zum Durchbruch kamen, beruhte auf dem Gegensatz der Auffassungen über das Verhältnis von Staat und Soldatentum. Es trat in dieser Hinsicht ein Zwiespalt zutage, der weniger zwischen zwei verschiedenen Völkergruppen klaffte, als vielmehr zwischen zwei verschiedenen Epochen und Kulturauffassungen.

Das Soldatische im bürgerlichen Zeitalter

Auf der einen Seite behauptete sich die Idee, nach der dem militärischen, kriegerischen Element im allgemeinen die untergeordnete Bedeutung eines bloßen Werkzeuges zukommt. Prinzipiell gilt nach dieser Auffassung die Idee des "zivilen Bürgertums" als Träger des Staates. Dieses bürgerliche Element führt die Politik, und - um einen bekannten Ausdruck zu gebrauchen - wenn die Politik mit "anderen Mitteln" fortgesetzt werden muß, bedient es sich der Wehrmacht. Das soldatische Element habe weder auf politischem noch auf kulturellem Gebiet Gewicht und Wert. Man erkennt zwar an, daß das militärische Element seine besondere Ethik und eigene Werte habe; man findet es aber abwegig und unerwünscht, daß diese Ethik und diese Werte auch für das gesamte Leben des Volkes Gültigkeit fänden.
Die Auffassung, von der hier die Rede ist, steht auf dem Boden der demokratisch-aufklärerischen liberalistischen Überzeugung, nach welcher die "wahre Kultur" nichts mit der grausamen Notwendigkeit, die der Krieg nun einemal sei, zu tun habe und daß sie eher "den Fortschritt von Kunst und Wissenschaft" und die "Lebensgestaltung nach unsterblichen Grundsätzen" denn kriegerische Tugend zur Grundlage habe.
Daher kann man im Rahmen dieser liberalen Welt überhaupt kaum von einem wahren Kriegertum, vielmehr nur von einem Soldatentum im Sinne eines verfeinerten Söldnertums sprechen. Tatsächlich bezieht sich das Wort "Soldat" etymologisch auf die Scharen, die sich für Sold im Dienste von Schichten schlugen, die selbst nicht kämpften. Diese überholte Bedeutung hatte mehr oder weniger das Soldatentum für die liberalen und bürgerlich-demokratischen Staaten. Diese bedienten sich seiner in internationaler Beziehung in den Ernstfällen ungefähr im gleichen Sinne wie innerstaatlich der Polizei.

Das Soldatische als Fundament der Gesellschaft

Solcher Auffassung steht die andere entgegen, nach der das soldatische, das kriegerische Element in engster Verbindung mit dem politischen und ethischen steht. Die soldatischen Werte sind hier eigentlich kriegerische Werte und bestimmend für eine allgemeine, ethische, auch außerhalb der rein militärischen Belange und der Kriegszeiten gültige Lebensgestaltung. Es folgt daraus eine Einschränkung der Ideen des Bürgertums und des bürgerlichen Geistes auf den verschiedenen Gebieten der staatlichen Gemeinschaft. Auf männlicher, aktiver und heldischer Grundlage beruht nach dieser Auffassung die wahre Kultur, wie alles, worauf sich menschliche Größe und wirkliches Recht der Völker stützt.
Man braucht kaum zu erwähnen, daß im Weltkrieg von 1914 bis 1918 die erstere Auffassung den Alliierten, vor allem den Westmächten, eigen war, während die letztere hauptsächlich von den Mittelmächten vertreten wurde. Nach einer bekannten freimauerischen Parole wurde jener Krieg als eine Art "Kreuzzug der Weltdemokratie gegen den preußischen Militarismus" geführt. Der Liberalismus sah in diesen "imperialistischen" Mächten Mitteleuropas die dunklen Überreste des Mittelalters im Herzen des "fortgeschrittenen" Europas. Hinter dieser Auffassung verbirgt sich jedoch die Wahrheit, auf die wir zu Anfang hingedeutet haben, indem wir sagten, daß der Gegensatz nicht nur zwischen zwei Völkergruppen, sondern auch zwischen zwei Epochen bestand, obwohl natürlich hinsichtlich der Bewertung die Dinge ganz anders lagen.
Was im demokratisch-freimaurerischen Jargon als "dunkle Überreste" bezeichnet wurde, bedeutete in Wahrheit das Weiterbestehen von Werten, die dem ganzen traditionsgebundenen, kriegerischen, männlichen und arischen Europa eigen waren, während die "fortgeschrittene Welt" nichts anderes darstellte und darstellt als die Welt des Verfalls und der ethischen und geistigen Schwäche des Abendlandes. Außerdem wissen wir nunmehr sehr wohl, wie "imperialistisch" auf ihre Weise die heuchlerischen Vertreter jener liberalistischen Welt waren und sind: es herrscht auch heute wieder drüben ein Imperialismus von Bürgern und Kaufleuten, welche ungestört die Vorteile eines Friedens genießen wollen, der nicht durch die eigene Kraft, sondern durch Einsatz einer aus allen Weltteilen angeworbenen und bezahlten Söldnertruppe durchzusetzen und zu bewahren ist.
Mit den Friedensverträgen und den Vorgängen der Nachkriegszeit tritt diese Entwicklung immer deutlicher zutage. Die Funktion des militärischen Elements wurde genau zu der einer Art internationaler Polizei herabgewürdigt, d.h. richtiger nicht einer wirklich "internationalen", sondern einer von einer bestimmten Gruppe von Nationen organisierten Polizei, um gegen andere Völker zum eigenen Vorteil eine gewisse Lage der Dinge zu erzwingen. Dies bedeutete dann die "Verteidigung des Friedens" und das "Völkerrecht". Der Verfall des Gefühls für kriegerischen Stolz und Ehre zeigte sich dabei u.a. auch darin, daß alle weniger noblen Mittel in Betracht gezogen wurden, um dieses Ziel durchzusetzen, ohne auch nur diese zur Polizei herabgewürdigte Miliz einsetzen zu müssen: Sanktionen, wirtschaftliche Blockade, nationaler Boykott usw.

Beginn der Umwertung der Werte

Mit den internationalen Entwicklungen, die äußerlich zum Konkurs des Völkerbundes und schließlich zum gegenwärtigen Kriege geführt haben, ist innerlich eine wahre Umwertung aller Werte nicht nur auf politischer, sondern vor allem auch auf ethischer und weltanschaulicher Ebene im Gange. Der heutige Kampf ist nicht so sehr gegen ein bestimmtes Volk als vielmehr gegen eine bestimmte Idee gerichtet, die ungefähr den von den Alliierten im vorigen Kriege vertretenen Gedanken entspricht. Jener Krieg sollte einen liberalistischen Händler-Imperialismus gegen jede Störung sichern. Der neue Krieg wird diesem Krämer-Imperialismus ein Ende bereiten und zu einer neuen Epoche führen, in der gerade das kriegerische Ethos dazu bestimmt ist, als gemeinsame Grundlage der kulturellen europäischen Entwicklungen zu dienen. In diesem Sinne kann der heutige Kampf als ein verfallene Werte wiederherstellender Kampf angesehen werden. Er rückt wieder eine grundlegende Lebens- und Rechtsauffassung in den Vordergrund, die in den ursprünglichen Überlieferungen der arischen Rassen - vor allem der arisch-römischen und der nordisch-arischen - so sehr wesensbestimmend war, daß ihr Aussterben oder Nachlassen stets dem Zusammenbruch der einzelnen Völker voranging und den Übergang der Macht in die Hände rassisch und ethisch immer niedrigerer Schichten förderte.
Gerade weil dieses Neuwerden unaufhaltsam ist, müssen wir danach trachten, daß über die Bedeutung, die das Kriegerische im neuen Europa haben soll keine Mißverständnisse entstehen, ähnlich denen, die mit Absicht von den liberalistischen Gegnern durch Gebrauch des Wortes "Militarismus" verbreitet werden.
Es handelt sich weder darum, Europa in einne Kaserne zu verwandeln, noch darum, einen wilden Machtwillen zur letzten Instanz zu erheben, noch darum, einer finsteren, tragischen und irrationalistischen Lebensauffassung zum Siege zu verhelfen. Man muß sich an erster Stelle darüber Rechenschaft geben, daß die kriegerischen Werte im eigentlichen militärischen Bereich nur eine besondere Erscheinungsform einer Wirklichkeit sind, die eine umfassende - nicht nur ethische, sondern sogar eine metaphysische - Bedeutung hat. Es soll nur darauf hingewiesen werden, daß der alte arische Mensch gewöhnt war, das Leben als einen ewig dauernden Kampf zwischen metaphysischen Mächten aufzufassen, wobei einerseits die uranischen Kräfte des Lichtes und der Ordnung, andererseits die dunklen und wilden des Chaos und des Stofflichen standen. Dieser Kampf war für den Arier der Frühzeit sowohl im Inneren als auch in der Außenwelt auszufechten und zum Sieg des Lichtes und der Ordnung zu führen. Als wahrer, gerechter Krieg auf äußerer Ebene wurde der angesehen, der eine Entsprechung zu dem innerlich auszutragenen Kampf bildete: es war der Kampf gegen Kräfte und Völker der Außenwelt, die die Züge der Mächte zeigten, die auch in unserem inneren Wesen bis zur Vollendung eines "siegreichen Friedens" - pax triumphalis - zu unterjochen und zu beherrschen sind.

Kriegerisches Ethos als innere Verpflichtung

So ergibt sich ein Zusammenfließen des wahren kriegerischen Ethos mit einer inneren Disziplin und Überlegenheit, das sich in verschiedenen Formen immer in unseren besten Traditionen zeigt. Daher kann nur der Kurzsichtige und der Voreingenommene annehmen, daß durch das Bekenntnis einer kriegerischen Weltanschauung und durch unsere Überzeugung, daß das neue Europa sich im Zeichen des kriegerischen Geistes gestalten soll, ein wildes und chaotisches Zusammenprallen von rohen Kräften und entfesselten Instinkten die einzige logische Folge sei. Zum Ideal des "Kriegers" gehört nicht nur Kraftentfaltung und körperlicher Mut, sondern auch die ruhige, beherrschte und bewußte Gestaltung des inneren Wesens und der Persönlichkeit. Der Sinn für Abstand und Ordnung, die Fähigkeit, sein eigenes individuelles und leidenschaftliches Element der Idee unterzuordnen, die Tat und das Ziel über die eigene Person zu stellen, ein Gefühl für Würde ohne Eitelkeit sind so wesentliche Grundzüge wahren kriegerischen Geistes wie diejenigen, die sich auf den eigentlichlichen Kampf beziehen. Diese Haltung geht bei nordischen Menschen vielfach so weit, daß von einem höheren Standpunkt aus der Kampf weniger wegen seiner unmittelbaren materiellen Ergebnisse gilt, vielmehr als Bewährung solcher Tugenden, die als Elemente eines besonderen Stils nicht nur innerhalb einer gewissen spezifisch dem Beruf der Waffen gewidmeten Schicht, sondern im ganzen Volke und sogar über die Grenzen eines einzelnen Volkes hinaus erstrebenswert sind.

Entscheidung nach innen - Krieg nach außen

Diese letzte Tatsache ist besonders hinsichtlich des Kampfes um das neue Europa und seine Kultur zu betonen.
Die Erkenntnis der Beziehung zwischen dem inneren Kampf und dem rechten Krieg, wie sie der soeben angeführten arischen, traditionsgebundenen Auffassung eignet, kommt außerdem der unklaren Romantik einer nur tragischen, irrationalistischen Weltanschauung zuvor und überwindet eine gewisse des Lichtes bare Starre, die einige untergeordnete Aspekte des nur Soldatischen zeigen.
Nach der höheren Auffassung, die heute wieder unter den Repräsentanten der gültigsten und geprüftesten Kräfte auftaucht ist die kriegerische Disziplin wie der Kampf und der Sieg mit einer gewissen Verklärung und dem Teilhaben an einer wirklichen Geistigkeit verbunden. So gestaltet sich auch ein neuer Begriff des Friedens, der wenig mit der materialistischen und bürgerlich-demokratischen Auffassung eines spannungslosen, satten Behagens zu tun hat: wir werden allmählich wieder für einen Frieden Verständnis haben, der nicht das Nachlassen der geistigen, aus dem Kampfe und der kriegerischen Askese geborenen Spannung, sondern die ruhige und machtvolle Vollendung derselben bedeutet.
Im Grunde erkennt man gerade daran die Antithese zwischen zwei unvereinbaren Auffassungen von "Kultur". Es steht nicht etwa auf der einen Seite der "militaristische Materialismus" und auf der anderen "die Liebe zur Kultur" und das Interesse für "geistige Werte". Es handelt sich vielmehr um eine bestimmte, wesentlich arisch nordische Auffassung der geistigen Werte, die sich dem intellektualistischen, liberalistischen und bürgerlichen Begriff derselben entgegensetzt.
Es ist unnütz, ein Hehl daraus zu machen, daß in einer kriegerisch bestimmten Kultur der sogenannten "Welt von Kunst und Wissenschaft" eine etwas andersartige Art der Anerkennung gezollt wird, als in der vorhergehenden Zeit des Liberalismus und der Bourgeoisie. Diese Welt hat ihre Bedeutung und ihren hohen Rang, aber sie ist nicht das absolut Wesentliche. Das Wesentliche beruht vielmehr in einem bestimmten inneren Stil, in einer gewissen Form der Seele und es Charakters, in einer Schlichtheit, Wahrhaftigkeit, Klarheit und Härte, in einer Auffassung von der Welt, die unmittelbar, ohne große Gesten und ohne Sentimentalität erlebt wird, mit Freude am Handeln, Befehlen oder Gehorchen, am Sichselbstbesiegen und am Besiegen der Feinde dieser Idee. Die Merkmale werden die Grundlage zu einer neuen Kulturgemeinschaft sein, das Sichverstehen auch jenseits vieler naturgegebenen Verschiedenheiten erleichtern. Daß die Welt der pazifistischen Intellektuellen all dies für "ungeistig", wenn nicht geradezu barbarisch hält, ist belanglos. Diese Welt, in der dem Kampf als dem Vater aller Dinge wieder der ihm zukommende Rang innerhalb der Lebensmächte zurückgegeben ist, besitzt eine Tiefe und Ernsthaftigkeit, von der aus die "Kultur der bürgerlichen Welt" wie ein Reich der Schatten, wie ein Gebilde ohne Leben und Kraft erscheint. In nachfolgenden Zeiten, wenn die organische Gestaltung des neuen europäischen Menschen nordischer Prägung Wirklichkeit geworden sein wird, wird die Blüte- und Reifezeit einer weniger eitlen, aber starken und tiefen Kultur beginnen und den neuen Stil in neuen Werken gestalten.

Fundamente der europäischen Verständigung

Es kommt heute sehr daruf an, sich über all dies klarzuwerden, damit man bei der Grundlegung der Fundamente für die künftige Verständigung der europäischen Völker nicht weiter auf überholten und abstakten Begriffen beharrt. Nur von den Kräften ausgehend, die, durch die Feuerprobe des Kampfes gestählt, legitimiert sind, über Freiheit, Größe und Sendung der Nationen zu entscheiden, kann die Frage einer wahren Verständigung, einer Mitarbeit und einer Kulturgemeinschaft in Europa gestellt werden. Und wie diese Kräfte von der sterilen, intellektualistisch und liberalistisch aufgefaßten Kultur Abstand nehmen, so liegt ihnen auch jedes abstrakte Recht, jede theoretische, anonyme Regelung der Beziehungen zwischen Menschen und Staaten fern. Hier tritt ein weiterer grundlegender Beitrag des kriegerischen Geistes zur Gestaltung und Sinngebung eines neuen Europas zutage. Diese Geist tritt für unmittelbare, klare, aufrichtige, auf Treue und Ehre beruhende Beziehungen ein. Ihm eignet ein sicher Instinkt für die Stufen der Würde, die er wohl zu unterscheiden weiß: was unpersönlich und antlitzlos ist, lehnt er ab. In einer kriegerisch bestimmten Kultur stützt jede wahre Ordnung sich auf diese Elemente, nicht auf Paragraphen und allgemeine Grundsätze. Und dies sind eigentlich die Elemente, durch die die Kräfte, die das Erlebnis des Kampfes erweckt und die der Sieg geweiht hat, zur Einheit gestaltet werden können.
So ist es in gewisser Hinsicht gerade die Art kriegerischer Organisation, wie sie den besten Zeiten des römischen und des germanischen Lehnsystems eignete, die uns vielleicht erahnen läßt, was für die Ordnung des neuen Europas, um die heute gekämpft wird, geeignet ist. Man soll aufs neue hinsichtlich der Beziehungen nicht nur von Mensch zu Mensch, sondern auch von Volk zu Volk die Fähigkeit jenes Gehorchens erlernen, das nicht demütigt, sondern erhebt, jenes Befehlens und Führens, das zu Verantwortung und wirklicher Überlegenheit verpflichtet. An den Platz eines abstrakten, internationalen, allerlei Völker umfassenden Rechtes soll ein neues organisches, auf diesen direkten, männlichen Beziehungen fußendes Recht der europäischen Nationen treten. Suum cuique - jedem das Seine. Dieser arische, römische und nordische Grundsatz bestimmt auch auf internationaler Ebene den wahren Gerechtigkeitsbegriff und steht in engster Beziehung zur kriegerischen Weltanschauung.
Jeder soll das präzise Gefühl für seinen natürlichen und artrechten Platz in einem wohlgegliederten Gefüge haben. Jeder soll auf diesen Platz stolz sein und ihn zum Besten ausfüllen, wobei aber auch das innere Moment des Kriegerischen, das Zuchtvolle, von besonderem Gewicht ist.
Zur Verwirklichung einer neuen europäischen Ordnung werden mancherlei Bedingungen gestellt werden; zweifellos aber jene kriegerische Zucht, die erst die Fähigkeit schafft, die Wirklichkeit zu schauen unter Hintanstellung jeden privaten Ehrgeizes und irrationalen Affektes. Dazu gehört die Verachtung des "bequemen Lebens", soweit es dem materialistischen Begriff des Wohllebens entspricht. Entscheidend sein wird für die Auslese der Führung der Stil der Einfachheit, der Kühnheit und der bewußten Kraft im gemeinsamen Streben, der neuen Welt in allen Lebensbereichen Gestalt zu geben.

(aus: Die Aktion, 3/1941, S. 239ff.)



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